FC Bayern – Atletico Madrid

Sieg gegen den Angstgegner? – Selbstvertrauen für die nächsten Aufgaben !

Aus Dietmannsried traf der Bus beim Mac um 17.15 pünktlich ein, der Zustieg verlief ebenso zügig wie die übliche Organisation mit Kombüse, Tipp und Kartenvergabe. Manne fuhr die Truppe gen Allianz Arena, wo wir auch rechtzeitig eintrafen, trotz dem üblichen Feierabend Verkehr um München herum.

Spielbericht:
Trotz der vielen Wechsel waren die Bayern vor 70.000 Zuschauern (ausverkauft) dominant. Das spielerische Übergewicht ging jedoch zunächst zu Lasten der Gefährlichkeit im Angriff. Bis zum Sechzehner lief der Ball beim Rekordmeister mitunter gut, dann aber fehlte neben Sturmspitze Lewandowski in Abwesenheit des rausrotierten Thomas Müller oft eine zweite Anspielstation.
Atlético ging zumindest anfangs schnörkelloser zu Werke und kam der Führung durch Hinspiel-Torschütze Yannick Carrasco zwei Mal bedrohlich nahe. Manuel Neuer war jeweils auf dem Posten (10./16.). Die Bayern kamen durch den quirligen Douglas Costa zu ersten Abschlüssen (4./19.).

Nach der Pause waren die Bayern überlegen – auch, weil Madrid dem Gegner nicht wie sonst weh tat und sich weit zurückzog. Nach einem Foul an Juan Bernat zielte Lewandowski dann aus 20 Metern genauer: Er versenkte den Ball in einer exakten Kopie seines Treffers zum 3:1 in Mainz im oberen linken Toreck. Der Ball war kaum zu halten, Atlético-Keeper Jan Oblak aber verspekulierte sich auch.
Arjen Robben (54.), erneut Costa (55.) und Bernat (59.) vergaben gute Gelegenheiten. Neuer war beschäftigungslos, bis die Gäste in der Schlussphase doch noch einmal kamen. Thiago (77.) hätte aber alles klar machen müssen.

Fazit: Bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt sicherte Torjäger Robert Lewandowski per Freistoß den 15. Heimsieg der Bayern hintereinander in der Königsklasse. Der vierte Erfolg im sechsten Vorrundenspiel bedeutete etwas Prestige nach Halbfinalaus und Hinspiel-Pleite.

Mit der Rückfahrt klappte es dann einigermaßen nachdem alle den Bus wiedergefunden hatten. Es ist halt dann immer spät, bis alle daheim sind. Zum Glück hatten wir wie immer einen souveränen Fahrer, danke Manne, danke an die Kombüsencrew, die Organisatoren und die Mitfahrerinnen und Mitfahrer für die gute Stimmung an Bord.

Auf bald mal wieder und beste Grüsse aus Kempten

Euer Uwe