SC Freiburg – FC Bayern München

Der FC Bayern gewinnt in Freiburg, doch unser Rahmenprogramm war weitaus besser als das Spiel. Die Münchner taten sich schwer, präsentierten sich ideenlos und ließen die notwendige Einsatzfreude vermissen. Das hatten wir uns anders vorgestellt!

Unter der Lenkregie von Bene bewegte sich unser Arnold-9-Sitzer bei bitterkalten Außentemperaturen, aber guten Straßenverhältnissen gen Schwarzwald. Als Co-Pilot und Programmleiter assistierte Franz in der ersten Reihe. Auge füllte die Bordkombüse reichhaltig. Das erste Prost ließ nicht lange auf sich warten.

Bei überraschend angenehmen Verkehrsverhältnissen kamen wir zügig voran, was den Programmchef zu Kultureinheiten bewegte. So fuhren wir bei einer Glasbläserei vor. Freiburg war bald erreicht und der Besuch des berühmten Münsters war für unsere Truppe Pflicht.

Die Einkehr erfolgte im Hotel Rappen am Münsterplatz – dem ersten Haus in der City. Die mondäne Traditionsgastronomie glänzte mehrfach grenzwertig! Für uns war der Rappen an der Nobelgrenze, die sehr feinen Speisen brachten unsere Geldvorräte an ihre Grenzen und das aufgebotene Ganterbräu war an der Genießbarkeitsgrenze.

Ein umfassender Tipp vertrieb uns die Zeit und wieder einmal war es Franz, der mittels seinem mannigfaltigen Wissen den Jackpot zog!

Aufgrund der schwierigen Freiburger Parksituation bewegten wir uns zeitig zum Schwarzwaldstadion. Bene manövrierte uns einzigartig in eine ruhende Baustelle und wir waren somit hocherfreut in maximaler Nähe platziert.

Bei Eiseskälte hat der FC Bayern wie schon erwähnt seine Leistung eingefroren. Von den wenigen Torchancen verwertete Lewandowski in der ersten Hälfte einen Eckball. Im zweiten Abschnitt hatten die Gastgeber die besseren Gelegenheiten, ehe erneut unser polnischer Torgarant in der Nachspielzeit einzigartig einnetzte. Der Gedanke, dass die Streichbuben diese unglückliche Niederlage nicht verdienten, wurde alsbald durch „Morgen redet keiner mehr über das Wie!“ ersetzt.

Somit war Bene neben Lewandowski Mann des Tages. Unaufgeregt und souverän kutschierte er uns durch die Nacht. Ein homogenes Oktett erreichte in den Morgenstunden die Heimat!

Kubo